Dokumentation, Politik, Sonstiges, TV Beitrag

ARD: Schalom und Hallo

Andreas Fennel unterstützt die Produktion “Schalom und Hallo”.

 

Mehrere Dokumentationen beleuchten 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Susan Sideropoulos begibt sich in “Schalom und Hallo” auf eine ganz persönliche Suche nach den Spuren seiner Familie und begegnet dabei vielen Juden in Deutschland.

(Gruppe5) Andreas Fennel schneidet 3 Filme zu speziellen Themen. (Schnitt+After FX)

Wenn der Bundespräsident eine Schirmherrschaft übernimmt, dann ist das etwas ganz Besonderes. Sie kommt nur dann in Betracht, wenn ein Vorhaben oder spezieller Anlass positive Wirkung für das ganze Land hat. Einen solchen Anlass bietet das Festjahr “1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland”.

Und nicht nur Frank-Walter Steinmeier, sondern viele Menschen sind mit ihm davon überzeugt: Das Festjahr entfaltet diese positive Wirkung für die ganze Republik und ist eine große Chance, das Judentum als selbstverständlichen Teil des Alltags- und Kulturlebens in Deutschland zu zeigen.

Köln spielt in diesem Jubiläumsjahr eine ganz besondere Rolle, denn die jüdische Gemeinde der Stadt ist die älteste, die nördlich der Alpen urkundlich belegt ist. Im Jahre 321 nach Christus erreichte den römischen Kaiser Konstantin eine ungewöhnliche Bitte aus Köln: Er möge doch per Gesetz erlauben, dass auch Menschen mit jüdischem Glauben politische Ämter bekleiden und zum Beispiel in den Rat der Stadt berufen werden dürfen. Kaiser Konstantin gab der Bitte mit einem weiterreichend geltenden Dekret mit Gesetzeskraft statt. Mit sofortiger Wirkung durften Menschen mit jüdischem Glauben in die Stadträte berufen werden, und zwar nicht nur in Köln, sondern im gesamten Römischen Reich.

Das Dekret ist bis heute das älteste urkundliche Zeugnis jüdischen Lebens in Deutschland.

 

 

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.