Dokumentation, Neuigkeiten, news, Politik, Sonstiges

Putin

Andreas Fennel schneidet eine 90-minütige Dokumentation über W. W. Putin und die aktuelle Situation in Russland.

 

Die Postproduktion ist komplett in 4K. Dreharbeiten in Berlin, München, New York, LA, London in 8K.

After FX, Dokumentation, Kultur, Neuigkeiten, news, Politik, Sonstiges

Aiman al-Sawahiri

Es geschah mitten in Kabul. Am Sonntagmorgen um 6.18 Uhr Ortszeit flogen zwei Raketen, die von einer US-Drohne abgefeuert wurden, auf ein Haus im wohlhabenden Stadtteil Scherpur. Sie töteten Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri, der sich gerade auf dem Balkon des Wohngebäudes aufhielt. Dabei handelte es sich um Hellfire-Raketen vom Typ R9X.

Die Geschosse explodieren nicht beim Einschlag, sondern fahren messerähnliche Klingen aus und zerfetzen ihr Ziel. Menschen in der Nähe bleiben unversehrt. Die in Anlehnung an eine populäre Küchenmesser-Marke „Flying Ginsu“ genannten Flugkörper hatten die USA zuvor schon vereinzelt eingesetzt, um andere dschihadistische Anführer zu töten.

Mehr Hintergründe zum Leben von Aiman al-Sawahiri in der von Andreas Fennel geschnittenen Doku:

https://www.n-tv.de/

n-tv. Wir sind Geschichte. “Politische Attentate”

Dokumentation, Neuigkeiten, Politik, TV Beitrag

Ukraine

Die russische Invasion geht in den achten Tag. “Der russische Überfall auf die Ukraine markiert eine Zeitenwende. Er bedroht unsere gesamte Nachkriegsordnung”, sagte Olaf Scholz. “In dieser Situation ist es unsere Pflicht, die Ukraine nach Kräften zu unterstützen bei der Verteidigung gegen die Invasionsarmee von Wladimir Putin. Deutschland steht eng an der Seite der Ukraine.”

Andreas Fennel schneidet mehrere Beiträge und Reportagen über den Konflikt für WDR aktuell und Stern TV (RTL).

Dokumentation, Neuigkeiten, news, Politik, Science

WDR: Corona-Intensivstation Köln: Der Kampf ums Überleben

Andreas Fennel unterstützt die Dokumentation:

Corona-Intensivstation Köln: Der Kampf ums Überleben

01.12.2021-22:15h ∙ Doku & Reportage ∙ WDR
Sendungslogo Dokumentation & Reportage - Ein Fotograf steht auf einem Felsvorsprung, unter ihm erstreckt sich ein nebliges Tal

Kaum ein Ort, an dem das Ausmaß der Corona-Pandemie sichtbarer ist, als auf einer Intensivstation. Menschen mit schwersten Covid-19-Verläufen kämpfen ums Überleben, liegen intubiert, künstlich beatmet und wochenlang isoliert an der Schwelle zum Tod. Ärzt:innen und Pfleger:innen kämpfen um das Leben dieser Patient:innen. Das Team des WDR Newsrooms hat ihre Arbeit begleitet: Denn als einzige TV-Reporterin in Deutschland durfte Monika König, Autorin der Aktuellen Stunde, mit ihren Produktionskollegen auf die 4b Intensivstation der Uniklinik Köln. Um eine nie dagewesene Zeit zu dokumentieren. Mediathek

 

Dokumentation, Politik, Sonstiges, TV Beitrag

ARD: Schalom und Hallo

Andreas Fennel unterstützt die Produktion “Schalom und Hallo (AT)”.

 

Mehrere Dokumentationen beleuchten 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Susan Sideropoulos begibt sich in “Schalom und Hallo” auf eine ganz persönliche Suche nach den Spuren ihrer Familie und begegnet dabei vielen Juden in Deutschland.

Andreas Fennel schneidet 3 Filme zu speziellen Themen. (Schnitt+After FX)

Video01

Video02

Video03

Gruppe 5: “Im Jahr 321 wird in einem römischen Dekret zum ersten Mal eine jüdische Gemeinde auf deutschem Gebiet erwähnt. Das Gedenkjahr 2021 ist Anlass, sich deutschen Juden und unserer gemeinsamen Geschichte zu widmen. In der 90-minütigen Dokumentation begibt sich Presenterin Susan Sideropoulos auf eine Reise durch 1.700 Jahre deutsch-jüdischer Geschichte und damit auf die Spuren ihrer eigenen Vorfahren. Es ist eine Reise quer durch Deutschland an die wichtigsten Schauplätze jüdischer Geschichte. Die Menschen, die sie dabei trifft, machen auch das jüdische Leben in Deutschland heute emotional erfahrbar.


BUCH & REGIE: Nina Koshofer, Allon Sander     KAMERA: Marc Riemer, Hans Jakobi, Peter Trinks SCHNITT: Alina Krischke, Andreas Fennel     TON: Daniel Theo Giesen, Christoph Mohr     SPRECHERIN: Susan Sideropoulos     REDAKTION: Mathias Werth (WDR), Sabine Mieder (HR)”

Wenn der Bundespräsident eine Schirmherrschaft übernimmt, dann ist das etwas ganz Besonderes. Einen solchen Anlass bietet das Festjahr “1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland”.

Und nicht nur Frank-Walter Steinmeier, sondern viele Menschen sind mit ihm davon überzeugt: Das Festjahr entfaltet diese positive Wirkung für die ganze Republik und ist eine große Chance, das Judentum als selbstverständlichen Teil des Alltags- und Kulturlebens in Deutschland zu zeigen.

Köln spielt in diesem Jubiläumsjahr eine ganz besondere Rolle, denn die jüdische Gemeinde der Stadt ist die älteste, die nördlich der Alpen urkundlich belegt ist. Im Jahre 321 nach Christus erreichte den römischen Kaiser Konstantin eine ungewöhnliche Bitte aus Köln: Er möge doch per Gesetz erlauben, dass auch Menschen mit jüdischem Glauben politische Ämter bekleiden und zum Beispiel in den Rat der Stadt berufen werden dürfen. Kaiser Konstantin gab der Bitte mit einem weiterreichend geltenden Dekret mit Gesetzeskraft statt. Mit sofortiger Wirkung durften Menschen mit jüdischem Glauben in die Stadträte berufen werden, und zwar nicht nur in Köln, sondern im gesamten Römischen Reich.

Das Dekret ist bis heute das älteste urkundliche Zeugnis jüdischen Lebens in Deutschland.

 

 

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ARD Monitor Armin Laschet

Andreas Fennel unterstützt die ARD Sendung Monitor vom 29.7.21 (Schnitt + After FX)

 

Armin Laschet verspricht in diesen Tagen vieles – vor allem beim Klimaschutz. Und verweist auf sein Bundesland: NRW sei Vorreiter bei der Reduzierung der Treibhausgase, Vorreiter beim Kohleausstieg. Dabei verschweigt er, dass er und seine Partei in Sachen Klimaschutz in NRW jahrelang auf der Bremse standen. Und das bis heute auch noch tun, vor allem bei den Themen Kohleausstieg und Windkraftausbau.

Politik, TV Beitrag

Emanzipation im Krisenkontext – Europas Weg zu mehr Eigenständigkeit

WDR Europaforum 2021

Selten war ein “WDR Europaforum” so hochkarätig besetzt. Vier Monate vor der Bundestagswahl lassen es sich führende deutsche Politiker*innen, EU-Parlamentarier*innen und Vertreter*innen der EU-Kommission nicht nehmen, in Berlin oder Bonn dabei zu sein, wenn aktuelle Fragen der Europapolitik erörtert werden. Das Motto der 23. Ausgabe des jährlichen Treffens lautet “Emanzipation im Krisenkontext – Europas Weg zu mehr Eigenständigkeit”. Den Eröffnungsvortrag hält Dr. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission. Zu Gast: Merkel, Laschet, Baerbock uva.

Andreas Fennel schneidet eine Beitrag (Schnitt/Grafik) gedreht in I, F, BG, SW und Deutschland.

VIDEO

bei 12:00
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Deutschland verurteilt Angriffe auf Israel
Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern eskaliert: Bei israelischen Angriffen sollen Mitglieder des Militärstabs der Hamas getötet worden sein. Die Hamas schoss in Richtung eines Atomreaktors.

Aber wie konnte es überhaupt soweit kommen? Das beantwortet dieser Film von Andreas Fennel aus dem Jahre 2019! (Schnitt /After FX/Musik-Applikation/Sounds):

 

 

Oder kürzer, und (auch kostenfrei)

bei TVNOW

-“Wir sind Geschichte – Naher Osten” mit Moritz Harms

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ntv: Wir Sind Geschichte

Ab dem 25. Mai um 20.15 Uhr gibt es drei neue Folgen von “Wir sind Geschichte” mit Moritz Harms bei ntv. Der studierte Geschichtslehrer und langjährige Fernsehredakteur geht dabei jeweils auf ein historisch relevantes Thema ein – ansprechend, für jedermann verständlich und pointiert präsentiert. Los geht’s in der Auftaktfolge mit dem “atomaren Wettrüsten”. In den beiden weiteren Folgen widmet sich Harms “Politischen Attentaten” und der “Europäischen Union”.

Moritz Harms zeigt in jeder Sendung anhand anschaulicher Beispiele geschichtsträchtige Entwicklungen auf. Dafür stoppt er immer wieder die Videos, um auf Details aufmerksam zu machen. Er spult zurück, um den Fokus auf einzelne Momente oder Personen zu richten, erklärt komplexe Zusammenhänge mit Hilfe lebensnaher Beispiele und sucht dabei immer den Bezug zum aktuellen Zeitgeschehen. “Wir sind Geschichte” ist Weltgeschichte im Taschenbuchformat: kompakt aufbereitet, spannend erzählt und mit vielen Aha-Momenten. Und immer geht es auch um die Frage: was hat das jetzt mit uns zu tun?

“Die Reihe liefert Geschichte zum Anfassen, weit weg von klassischen Mustern. Wir haben noch viele spannende geschichtliche Ereignisse auf Lager, die es sich lohnt, näher zu beleuchten. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir mit Moritz Harms in eine zweite Staffel ‘Wir sind Geschichte’ gehen und dem Zuschauer noch mehr Historie auf seine unkonventionelle Art präsentieren können”, so Gabi Nensel, Leiterin Primetime bei ntv.

Hiroshima, Nagasaki, Kuba, West-Berlin, das sind nur einige Orte, die die Menschheit mit der tatsächlichen oder Beinahe-Katastrophe der atomaren Vernichtung verbindet. In der ersten Folge “Wir sind Geschichte – Das atomare Wettrüsten” nimmt Moritz Harms den Zuschauer mit in den Konflikt zwischen West und Ost. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges hatten die beiden Supermächte USA und Sowjetunion fast 40.000 Atomsprengköpfe in ihren Waffenarsenalen. Mit dieser gewaltigen Sprengkraft hätten sie sich im Ernstfall mehrfach auslöschen können. Und mit ihnen die gesamte Welt. Mehr als einmal stand die Welt vor einer atomaren Katastrophe. “Wir sind Geschichte” zeigt, wie es soweit überhaupt kommen konnte und warum unser Überleben immer wieder von den guten Nerven Einzelner abhing. Moritz Harms zeigt nicht nur, wie die atomare Abschreckung die Welt so lange in Atem halten konnte, sondern auch, warum die Atombombe überhaupt erfunden wurde und wie wir Deutsche kräftig dabei mitgemischt haben. Der Bogen wird dabei auch ins Heute gespannt. Denn mit der Atombombe wird immer noch Politik gemacht. Deshalb ist die Geschichte des atomaren Wettrüstens nicht nur hochaktuell, sondern auch noch lange nicht zu Ende. Mit seiner gewohnt entspannten und pointierten Art führt Moderator Moritz Harms durch die Geschichte der atomaren Abschreckung, die bis heute anhält.

Über Moritz Harms:

Von 2005 bis 2015 war der gebürtige Osnabrücker als Fernsehredakteur bei Mediengruppe RTL Deutschland tätig und verantwortete bei den RTL2 News unter anderem den Wochenrapblick, in dem er im Duo die News-Themen der Woche musikalisch zusammenfasste. Berufsbegleitend studierte er an der Uni Köln Geschichte und Germanistik. Bereits 2019 präsentierte er die erste Staffel “Wir sind Geschichte” bei ntv.

Schnitt, After FX und Musik/Sounds: Andreas Fennel, prod.: probono.tv

 

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Maskenaffäre der Union: Transparenz unerwünscht

Monitor 11.03.2021 05:32 Min.

Schnitt: Andreas Fennel

Verfügbar bis 30.12.2099 Das Erste Von Julia Regis, Aiko Kempen, Ellis Fröder, Nadine Sander

Unionspolitiker kassierten Hunderttausende Euro, weil sie überteuerte Corona-Schutzmasken vermittelten – zulasten von Millionen Bürgerinnen und Bürgern. Die Union zeigt sich bestürzt. Dabei war auch sie es, die schärfere Regeln für Nebeneinkünfte und Transparenz über Jahre blockierte.

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Finanzhilfen gegen die Coronakrise

WDR “Markt” sendet einen Beitrag, geschnitten von Andreas Fennel:

 

Sofort-, November-, Dezemberhilfe – schnell und unbürokratisch sollten die Hilfen für Kleinbetriebe und Solo-Selbstständige in der Coronakrise sein. Doch die Realität sieht in vielen Fällen anders aus. Viele der Finanzhilfen kommen bei den Selbstständigen nicht an oder müssen sogar zurückgezahlt werden. Woran liegt das?

Link

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Sofort-, November-, Dezemberhilfe!

Andreas Fennel schneidet einen Beitrag über Sofort-, November-, Dezemberhilfe! Erstsendung bei der WDR “Servicezeit”.

Schnell und unbürokratisch sollten die Hilfen für Kleinbetriebe und Solo-Selbstständige in der Coronakrise sein. Doch die Realität sieht in vielen Fällen anders aus. Viele der Finanzhilfen kommen bei den Selbstständigen nicht an oder müssen sogar zurückgezahlt werden. Woran liegt das?

 

Video: https://www.ardmediathek.de/ard/video/servicezeit/finanzhilfen-gegen-die-coronakrise/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTE1N2Q2YTZjLTBkZTEtNDE4Ni1iNTE0LTVlMmM2MzYzNTZiZg/

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Operation Impfstoff

Operation Impfstoff – Der schwierige Weg aus der Pandemie VIDEO

Die Story: 13. Januar 2021, 22.15 – 23.00 Uhr | WDR
Ein Impfstoff gegen COVID-19 gilt als einzige Exit-Strategie im Kampf gegen das Virus. Und das Ziel scheint inzwischen in greifbarer Nähe zu liegen: Einige Entwickler stehen mit ihrem Impfstoff kurz vor der Zulassung – einer davon ist die die Mainzer Firma BioNtech. Trotzdem schwankt die Stimmung in der Öffentlichkeit zwischen Hoffnung auf ein Ende der Pandemie und Skepsis gegenüber womöglich nicht ausreichend getesteten Impfstoffen. Wie tragfähig ist die Hoffnung auf einen Impfstoff wirklich, anders gesagt: Wird ein Impfstoff tatsächlich das Ende der Pandemie und eine Rückkehr zum „normalen Leben“ einläuten?

Der Film über den Countdown der Impfstoffentwicklung zeigt ein gewaltiges Menschheits-Projekt am Scheideweg: Wie kann es gelingen, einen wirksamen Impfstoff gegen das neue Corona-Virus nicht nur zu entwickeln, sondern ihn tatsächlich auch an die gesamte Weltbevölkerung zu verteilen? Oder torpedieren am Ende nationale Egoismen die gemeinsame globale Anstrengung?

Schnitt: Andreas Fennel

Foto: Brasilien, hier wurde der Impfstoff in grossem Stil getestet.

 

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ZDF Plan b

“plan b”

Andreas Fennel -Far Horizons schneidet eine Reportage zum Thema Schule der Zukunft. (Schnitt / Grafik / CC)

Was in Zeiten von Corona woanders erst mühsam erarbeitet werden muss, ist hier schon lange selbstverständlich: Die Kinder lernen digital und vernetzt, ob zu Hause oder in der Schule. Lehrer*innen unterstützen sie bei Fragen individuell, jedes Kind kann im eigenen Tempo arbeiten und Schwerpunkte selbst setzen. Klassenarbeiten, die alle Schüler*innen gleichzeitig schreiben, gibt es hier nicht, genauso wenig wie einen einheitlichen Stundenplan. Jedes Kind macht nach individueller Absprache regelmäßig Homeschooling. Damit das gewährleistet ist, bilden sich auch die Lehrer*innen regelmäßig weiter, und zwar nicht nur in Sachen Technik. “Die Digitalisierung wird nur dann ihr Potenzial entfalten, wenn ich die Pädagogik grundlegend ändere”, sagt Lehrer und Medienbeauftragter Valentin Helling. Grundlegend anders wird auch an der Oberschule im niedersächsischen Uplengen gelernt: Praxis statt grauer Theorie heißt hier ein Hauptgrundsatz. Wer ein Mofa oder ein Handy selbst reparieren kann, lernt viel über Physik, Chemie und Technik – und ganz nebenbei auch, was Nachhaltigkeit bedeutet. Der Praxisunterricht fördert die Motivation und stärkt die Persönlichkeit, sagt Dr. Katharina Dutz von der Universität Oldenburg, die das Upcycling-Projekt wissenschaftlich begleitet: “Wenn Kinder etwas selbst reparieren können, und sei es noch so simpel, dann sind sie stolz auf sich.” Lernen in der Natur und im Alltag, viel Bewegung, die Welt entdecken: Darauf setzt das Konzept der Draußenschule, das in Dänemark schon weitverbreitet ist. Bei vielfältigen Unternehmungen können Kinder ihre Umgebung selbst erforschen. Das funktioniert nicht nur in Biologie, sondern auch in Fächern wie Mathematik oder Geschichte. Studien zeigen, dass Kinder, die regelmäßig draußen unterrichtet werden, fitter und motivierter sind und überdies bessere Beziehungen untereinander aufbauen. Auch in Deutschland arbeiten inzwischen einige Schulen mit dieser Lehrmethode – und geht es nach Carolin Rückert, bald noch eine mehr: Die Lehrerin baut in Ladenburg in der Nähe von Heidelberg zusammen mit einem Verein eine freie Draußenschule auf. Sie findet: “Es macht Spaß, nicht nur im System, sondern auch am System zu arbeiten.”