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Aiman al-Sawahiri

Es geschah mitten in Kabul. Am Sonntagmorgen um 6.18 Uhr Ortszeit flogen zwei Raketen, die von einer US-Drohne abgefeuert wurden, auf ein Haus im wohlhabenden Stadtteil Scherpur. Sie töteten Al-Kaida-Chef Aiman al-Sawahiri, der sich gerade auf dem Balkon des Wohngebäudes aufhielt. Dabei handelte es sich um Hellfire-Raketen vom Typ R9X.

Die Geschosse explodieren nicht beim Einschlag, sondern fahren messerähnliche Klingen aus und zerfetzen ihr Ziel. Menschen in der Nähe bleiben unversehrt. Die in Anlehnung an eine populäre Küchenmesser-Marke „Flying Ginsu“ genannten Flugkörper hatten die USA zuvor schon vereinzelt eingesetzt, um andere dschihadistische Anführer zu töten.

Mehr Hintergründe zum Leben von Aiman al-Sawahiri in der von Andreas Fennel geschnittenen Doku:

https://www.n-tv.de/

n-tv. Wir sind Geschichte. „Politische Attentate“

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